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Das gute alte Sparbuch

Autor: Christian Lang - Datum: April 18, 2012 02:47:57 PM

Kategorie: Finanzen & Versicherungen

Abgesehen von der hohen Sicherheit bieten klassische Sparbücher jedoch nur wenige Anreize, sein Geld auf diese Art anzulegen. Im Vergleich mit den Sparangeboten von Internetbanken oder auch mit den neuen Sparcards der Filialbanken fallen die Zinserträge nämlich meist sehr niedrig aus. Diesbezüglich muss aber zwischen mehreren verschiedenen Arten von Sparbüchern unterschieden werden. Das klassische Sparbuch etwa zeichnet sich durch tägliche Fälligkeit aus. Hier gibt es kaum nennenswerte Zinsen, die auch noch variabel sind. Je nach Bank steht zudem zu befürchten, dass etwaige Gebühren – beispielsweise für die Auflösung des Sparbuchs – einen erheblichen Teil des Zinsertrages wieder vertilgen.

 

Deutlich höhere Zinsen werden hingegen für Festgelder geboten. Bei dieser Form von Sparbuch wird ein bestimmter Geldbetrag für eine im Voraus vereinbarte Dauer gebunden, während der eine Abhebung grundsätzlich nicht möglich, der Zinssatz dafür aber fixiert ist. Der Anwendungsbereich dieser Sparbuchform liegt auf der Hand: Sie kommt nur in Frage, wenn eine nennenswerte Geldsumme über die vereinbarte Bindungsfrist nicht benötigt wird. Das dadurch wegfallende Risiko einer täglichen Behebung des gesamten Betrages wird von der Bank mit einem entsprechend höheren Zinssatz belohnt.

 

Nicht zuletzt gibt es auch noch sogenannte Prämiensparbücher. Bei dieser Variante wird für eine bestimmte Laufzeit regelmäßig – etwa monatlich oder quartalsweise – ein bestimmter Betrag auf das Sparbuch eingezahlt. Auch hier sind die Zinsen meist variabel, sie fallen aber zumindest geringfügig höher aus, als bei einem gewöhnlichen Sparbuch.

 

Zu beachten sind bei jedem Sparbuch die seit 2010 geltenden, neuen Identifikationsregelungen. Um Geldbeträge abzuheben, muss man nunmehr auch bei bloßen Losungswortsparbüchern – neben Sparbuch und Losungswort – einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Bei Namenssparbüchern war dies ohnehin schon bisher der Fall.


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