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Geheime Praktiken und deren Herkunft

Autor: Lucia Frei - Datum: October 16, 2012 06:25:13 PM

Kategorie: Astrologie & Esoterik

Das Wort "Esoterik" stammt von dem griechischen Begriff "esMterikós" ab, welches so viel wie "innerlich" und "zum inneren Bereich gehörend" bedeutet. Nahe dieser Abstammung des Begriffes findet sich auch die Bedeutung wieder, welche besagt, dass die Wissenschaft der Esoterik nur für einen geringen , speziellen Kreis an Personen zugänglich ist. Im Gegensatz dazu steht allerdings die Exoterik, deren Wissenschaften grundsätzlich für jedermann zugänglich ist. Im alltäglichen Sprachgebrauch beschreibt die Esoterik dennoch meist die unterschiedlichsten geistigen Lehren, Pratiken und unterschiedliche Kategorien der Mystik. Erstmals bewiesen können jüngere Formen des Wortes Esoterik circa 200 Jahre nach Christus in unterschiedlichen Schriften werden. Deutlich älter hingegen ist das Gegenstück, die Exoterik. Diese ist nach aktuellen Forschungen und heutigem Wissen erstmals rund 300 Jahre vor Christus in Schriftstücken genutzt worden. Schon zu dieser Zeit wurden besagte Wörter verwendet, um die Differenzen zwischen dem das Innere und dem das Äußere betreffenden zu bestimmen. Komplett anders als in der alltäglichen Verwendung hingegen wird der Ausdruck Esoterik bzw. dessen Äquivalent in Form eines Adjektivs, esoterisch, im wissenschaftlichen Sinne aktuell verwendet. In diesem Bezug hat die Esoterik 2 verschiedene dem Wort zugeteilte Bedeutungen. Einerseits definiert die Esoterik speziell in der religiösen Forschung charakteristische Arten einer klar definierten Aktivität, oft ist dabei von Geheimlehren, abstammend von der ursprünglichen Bedeutung der Esoterik die Rede, aus diesem Grund ist die Esoterik in diesem Sinne als typologisch bestimmt. Völlig unverbindlich dazu spielt die Esoterik auch in der Geschichte bzw. deren Wissenschaft und Erforschung eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang wird die Esoterik meist mit bestimmten Strömungen der Gesellschaft in Verbindung gebracht, welche spezielle Ähnlichkeiten ausweisen. Ein ganz neues Gesicht bekam die Wissenschaft der Esoterik letztendlich im Jahr 1992 nach Christus, als die französische Geistliche und Wissenschaftlerin sowie begeisterte Interessentin der Esoterik namens Antoine Faivre, die bis heute anerkannte Theorie erarbeitete, dass die Esoterik als eigenständige Art des Denkens angesehen werden könnte. Ihrer Meinung nach habe diese Methode des Denkens 4 spezielle Komponenten: Die Entsprechungen, die lebendige Natur, Vorstellung und Mediation sowie die Erfahrung der sogenannten Transmutation. Die Entsprechungen stützen sich in diesem Kontext auf die Überzeugung, dass zwischen zahlreichen Teilen der realen, sichtbaren und unsichtbaren Welt symbolische Verbindungen bestehen. Die Komponente der lebendigen Natur hingegen basiert darauf, dass jegliche Komponenten der Natur als "lebendig und wesenhaft" angesehen werden, weshalb ihr alle Eigenschaften zugesprochen werden können. Die Imagination definiert sich in diesem Kontext als Hilfsmittel, um eine Verbindung zu unsichtbaren Planeten herzustellen. Die Transmutation bezeichnet als 4. Komponente die Verwandlung eines Elementes aus der Natur in ein solches einer anderen Ebene. Ursprünglich stammt die Transmutation aus der Alchemie im Mittelalter. Der Autor dieses Textes schreibt auch Artikel über Hellsehen

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