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Nahrungsmittelintoleranz - Was ist das?

Autor: kelli john - Datum: October 25, 2012 10:42:42 AM

Kategorie: Gesundheit

Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen steigen in der westlichen Welt rapide an. Vor allem bei Kindern treten diese „Krankheiten“ in den letzten Jahren stark vermehrt auf. Die genauen Gründe dafür sind noch nicht erforscht, es wird aber vermutet, dass zu viel Reinlichkeit ein Grund sein könnte.

Intoleranz versus Allergie

Zu unterscheiden sind immer die Nahrungsmittelunverträglichkeit und die Nahrungsmittelallergie.

Bei der Allergie gibt es eine spezifische Überempfindlichkeit gegenüber Stoffen, die körperfremd sind. Werden gewisse Lebensmittel wiederholt verzehrt, dann kommt es zu der Antigen-Antikörper-Reaktion. Somit ist die richtige Nahrungsmittelallergie eine Abwehrreaktion von dem Immunsystem.

Die Nahrungsmittelintoleranz wird auch als Nahrungsmittelunverträglichkeit bezeichnet und hier verlor der Körper seine Fähigkeit, einen gewissen Stoff zu verdauen. Eventuell hat er die Fähigkeit auch nie besessen.

Bei der Nahrungsmittelintoleranz gibt es keinen immunologischen Ursprung. Der Körper reagiert unmittelbar auf das Nahrungsmittel mit Beschwerden und bildet keine Antikörper. Geringe Mengen von dem Nahrungsmittel können meist weiter verzehrt werden, weil die Intoleranz meist nicht vollständig ist.

 

Laktoseintoleranz

Sehr bekannt ist die Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker, die auch als Laktoseintoleranz bezeichnet wird. Diese kann angeboren oder auch erworben sein.

Ein Mangel von dem Verdauungsenzym Laktase ist die Ursache dafür.Abhängig davon, wie stark ein Mangen ausgeprägt ist, können oftmals noch geringe Mengen an Milchprodukten eingenommen werden.

Vorwiegend betroffen bei der Laktoseintolernaz ist der Magen-Darmtrakt. Bei Lebensmitteln mit Laktose können Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfälle auftreten.

Zöliakie – “Weißmehl-Intoleranz“

Ebenfalls häufig ist die Toleranz mit Zöliakie. Die chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut wird Zöliakie bezeichnet und hier geht es um die Gluten-Unverträglichkeit. Als Kleberweiss sind Gluten Bestandteil von unterschiedlichen Getreidearten wie Emmer, Einkorn, Grünkern, Kamut, Dinkel, Hafer, Gerste, Roggen und Weizen.

Die Beschwerden können oft Entwicklungsstörungen bei Kindern, neurologische Symptome, Knochenschmerzen, trockene Haut, Gewichtsverlust oder schwere Verdauungsstörungen sein.

Fructose-Intoleranz und Histaminintoleranz

Weitere Formen von Nahrungsmittelintoleranzen sind die Fructoseintoleranz (Unverträglichkeit von Fruchtzucker) und die Histaminintoleranz. Diese werden wir in einem gesonderten Beitrag noch näher behandeln.

Nahrungsmittelintoleranz – Therapie & Heilung?

Prinzipiell kann jeder Mensch auf jedes Nahrungsmittel eine Unverträglichkeit entwickeln. Die Unverträglichkeit kann nicht geheilt werden. Wer auf die auslösenden Nahrungsmittel verzichtet, der kann die Beschwerden vermeiden.

Je nach der Unverträglichkeit kann nach nur wenigen Tagen eine Beschwerde-Verbesserung eintreten. Durchfälle lassen nach und das Allgemeinbefinden verbessert sich. Individuell sehr unterschiedlich lang kann dabei die Zeit bis zu der völligen Beschwerdefreiheit sein.

Die heutige Lebensmittelindustrie bietet bereits viele glutenfreie- und laktosefreie Lebensmittel an.


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