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Die Wirtschaft der Malediven

Autor: Stephanie Janke - Datum: September 01, 2013 10:00:28 PM

Kategorie: Reisen & Urlaub

Bei den Malediven handelt es sich um einen Inselstaat, dessen Wirtschaft sich zu großen Teilen auf den Indischen Ozean stützt. Ursprünglich waren die Malediven besonders für getrocknete Fischspezialitäten, Ambra und die Kaurimuscheln bekannt, das weitverbreitetstes, vormünzliches Zahlungsmittel insbesondere entlang der ostafrikanischen Küste.. Die Malediven sind noch immer eine Nation des Fischfangs, haben jedoch viel mehr Bekanntheit als paradiesisches Strandurlaubsziel, insbesondere auch für die Flitterwochen erlangt. Der Tourismus erzielt mittlerweile nahezu dreißig Prozent des maledivischen BIP (Bruttoinlandsprodukt), wobei auf den Fischfang, inklusive des verarbeiteten Fischs für den Export, lediglich 10 Prozent entfallen. Zu den sonstigen maledivischen Wirtschaftszweigen zählen Schifffahrt, Landwirtschaft und Produktion. Auch wenn durch den Tourismus bedeutende Einnahmen erzielt werden konnten, gilt der Inselstaat nach wie vor als ärmliches Land. Das Pro-Kopf-Einkommen beläuft sich auf ungefähr 1.600 Euro pro Jahr! Die maledivische Landwirtschaft ist durch den Mangel an fruchtbarem Land eingeschränkt. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge kann die lokale Landwirtschaft nur für etwa 10 Prozent der benötigten Lebensmittel aufkommen und das Land ist gezwungen, sein Hauptnahrungsmittel Reis von Handelspartnern zu importieren. Neben Reis werden Weizenmehl, Milchprodukte, Fleisch, Eier und Zucker importiert. Das Streben nach wirtschaftlicher Weiterentwicklung wird von fehlenden Energie- und Mineralressourcen gehemmt. Aufgrund ihrer tiefen Lage (alle Inseln liegen nur etwa knapp einen Meter über dem Meeresspiegel) sind die Inseln zudem sehr anfällig für Naturkatastrophen, wie z.B. der in Asien wütende Tsunami im Jahre 2004. Die tiefen Gewässer des Ozeans hatten jedoch eine schützende Wirkung, so dass die Inselbewohner verschont blieben, da die Wellen hier im Vergleich zu denen, wie sie zum Beispiel in Thailand zu sehen waren, nur etwa ein Fünftel der Höhe erreichten. Bei der Erfüllung ihrer steuerlichen Verpflichtungen waren die Inseln in den letzten Jahren stark von der Unterstützung auswärtiger Institutionen abhängig, wie zum Beispiel der Weltbank, der Asian Development Bank und natürlich von der UN (Vereinten Nationen). Die Malediven sind eine Republik, die seit jeher um ihr Überleben kämpft. Falls Sie also mit dem Gedanken an einen Malediven Urlaub spielen, ist es vielleicht auch von Interesse zu wissen, dass Sie damit der lokalen Wirtschaft etwas Gutes tun. Wir glauben, dass dieses Paradies auf Erden zumindest einmal im Leben gesehen werden sollte. Was meinen Sie? Mehr Info unter: http://www.luxresorts.com/de

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