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Tennisschläger, Bälle und Equipment - seinerzeit im Vergleich zu heutzutage

Autor: Adrian Frye - Datum: May 20, 2011 07:29:47 AM

Kategorie: Sport & Fitness

Tennis - vom Spiel aus dem Kloster zum Volkssport

Heutzutage gehört das Tennisspiel zu den bekanntesten und verbreitetsten Sportarten auf dem ganzen Globus. Das Tennisspiel ist überwiegend in Europa eine der Sportarten mit der ausgeprägtesten Geschichte. Bereits seit ungefähr 1600 wurde der Vorreiter des heutigen Tennisspiels in französischen Klöstern und England gespielt. Die Regeln waren in der Vergangenheit jedoch noch vollkommen verschieden, und selbstverständlich waren auch die Schläger, Bälle und übrige Ausstattung enorm unterschiedlich. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Sport wie wir ihn gegenwärtig kennen, aus dieser Zeitspanne stammt auch die Bezeichnung „Tennis“.

Holzschläger entdeckt man inzwischen kaum noch, Hightech-Materialien haben ihren Platz eingenommen

Zwar hat sich an der Regelgebung seither nur geringfügig etwas getan, die Tennisausstattung wie Tennisschläger, Tennisbälle und alles sonstige Zubehör hat sich im Laufe der Geschichte jedoch spürbar verändert. So haben gegenwärtige Schläger mit den Schlägern bei der Kreation des Tennis wenig Gemeinsamkeiten. Heutige Tennisschläger sind aus hoch technologischen-Materialien wie Carbon, Titan oder speziellen Kunstfasern hergestellt. Das Material sämtlicher Tennisschläger früher war Holz - Metall-Tennisschläger aus Stahl oder Alu wurden erst ca. 1960 vefügbar. Auch die Form der Tennisschläger hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert: In der Vergangenheit waren Schläger relativ rund, heute ist die Form der Tennisschläger erheblich ovaler, länglicher und auch breiter als früher.

Immer mehr Unternehmen spezialisieren sich auf Tennissportartikel.

Mit dem Aufstieg des Tennisspiels zum globalen Volkssport für jedermann, entstanden zahlreiche Firmen, die nur Tennisprodukte jeder Art fertigen. Zusätzlich zu Tennisschlägern und Tennisbällen entdeckten diese Unternehmen bald den Markt für Equipment - Tennistaschen und Co. gehören seit diesem Zeitpunkt zur Standardausstattung eines jeden Tennissportlers.

Die Saiten des Tennisschlägers bilden eine Ausnahme - Sie sind noch fast so wie vor 100 Jahren.

Im Vergleich zu Tennisschlägern und sonstiger Tennisausrüstung haben sich die Tennissaiten im Wandel der Jahrhunderte fast nicht gewandelt. Zwar gibt es heute besonders im Amateurbereich auch Tennissaiten aus allen erdenklichen Kunststoffen, Tennisprofis setzen dennoch in der Regel immer noch auf Natursaiten. Natursaiten sind auch jetzt noch aus echtem Darm gefertigt, wie auch schon bei der Schöpfung des Schlägers. Die Dehnbarkeit und die besonderen Spieleigenschaften einer solchen Saite wurden bis zum heutigen Tage noch von nicht einer Kunststoffsaite erreicht.

Ebenso Hilfsgeräte wie Besaitungsmaschinen gab es damals noch keine.

Es hat sich am Stoff der Tennissaiten demzufolge relativ wenig verändert, die Art und Weise der Bespannung wurde jedoch im Laufe der Jahre wesentlich gewandelt. Heute sind Tennissaiten in einer gitterartigen Ordnung aufgezogen, früher waren die Saiten schräg zum Schaft des Tennisschlägers angeordnet. Einer der Gründe hierfür war, dass es Hilfsmittel zum gleichmäßigen und festen Aufziehen der Tennissaiten, wie etwa gegenwärtige Maschinen zur Besaitung, seinerzeit nicht gab. Auf Grund dessen musste der Sportler die Tennissaiten mit der bloßen Hand aufziehen.

An einem modernen Tennisball erinnert kaum etwas an die ursprüngliche Bauweise.

Gerade die Bälle haben eine beachtliche Fortentwicklung im Wandel der Jahrhunderte hinter sich. In der Gegenwart bestehen Tennisbälle aus einer Gummischicht, und sind mit Luft oder teilweise auch Druckluft gefüllt. Komplett anders sahen die ersten Tennisbälle aus: Frühere Tennisbälle bestanden aus einer Hülle aus Leder, in die Wolle, Haare oder ähnliche Stoffe gefüllt wurde. Teilweise wurde auch Sand, Erde oder sogar Metallspäne in die Hülle gefüllt - schlimme Blessuren durch die Wucht der massiven Bälle waren somit nicht außergewöhnlich.


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