CustomCount - Webkatalog und Artikelverzeichnis

Directory Search

Benutzer

Verzeichnis-Partner

passende Angebote

Tipps

Onlinegames und das wirtschaftliche Potenzial

Autor: Florian Muth - Datum: September 08, 2011 04:48:52 PM

Kategorie: Internet

Dass der Markt der Onlinegames ununterbrochen weiter steigt, ist offensichtlich zu sein. Erkenn bar ist das vermehrt daran, dass mittlerweile sogar teure Werbevideos im Fernsehen von den Entwicklern der Onlinegames gebucht werden können. Branchenbeobachter sprechen auch von einer bevorstehenden Explosion am Markt der Onlinegames. Ein Anstieg von satten 31 % im vorletzten Jahr  war erst der Beginn, denn auch im letzten Jahr und dem Anschein nach, auch im nächsten Jahr, springen die Steigerungsraten immer weiter nach oben. Die herkömmlichen PC Spiele aber sind vom Markt der Onlinegames dennoch wenig betroffen. Mit den Onlinegames wurde ein neuer Markt gefunden, der in erster Linie eine andere Klientel bedient als die Spierler der traditionellen PC Spielen. Die Zielgruppe der Onlinegames scheinen hauptsächlich die sogenannten Casual Gamer, also Spieler, welche nur gelegentlich Freizeit zum Gamen haben und gerne gemeinschaftlich mit Freunden daddeln, wobei ein relativ moderater Schwierigkeitsgrad bevorzugt wird, da Casual-Gamer, anders als Hardcorespieler, nicht die Muse haben, sich über mehrere Stunden mit einer Spielaufgabe zu beschäftigen. Aber es gibt auch Spieler, die zwar einst PC Games wie The Sims gezockt haben, heute allerdings nur noch Onlinegames, doch sind für gewöhnnlich diese Spieler damals kaum dazu bereit gewesen, viel Geld für PC Games auszugeben. Der Onlinespielemarkt wird nach Auffassung von Experten bis zum übernächsten Jahr eine Erhöhung von bis zu 75 Prozent erfahren, während der Markt der normalen Computerspiele ansonsten nur etwas stagnieren wird. Spätestens wenn sich diese Zahlen bewahrheiten, ist Explosion ganz bestimmt der richtige Ausdruck in diesem Kontextdieser Relation.

Onlinegames sind immer kostenfrei?

Auch wenn die Spiele in der Regel als gratis beworben werden, stellt ein Spieler nach einer recht kurzen Zeit fest, dass es bei jedem Spiel auch spezielle Premiuminhalte gibt, wofür er vor dem Nutzen zahlen müsste. In der Regel gibt es in den Onlinegames neben der Standard-Spielwährung eine sekundäre, sogenannte Premium Währung, mit der besondere digitale Güter gekauft werden können, welche mit der normalen währung nicht nutzbar sind. Während der Spieler von einer Währung durch verscheidenste Aktionen immer wieder Nachschub bekommt womit er im künftigen Verlauf des Spiels sogar mehr davon hat als er ausgeben kann, ist das Bekommen der anderen Währung oft entweder gar nicht möglich oder aber auch verdammt zeitaufwändig.  Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, die zweite Währung zu besitzen, aber dennoch gibt es in so gut wie jedem Onlinegame unterschiedliche virtuelle Sachen zu erwerben, welche ausschließlich durch diese zusätzliche Währung und damit indirekt durch echtes Geld zu kaufen sind.  Die meisten Spieler mögen es eigentlich nicht, echtes Geld zu zahlen um ein Onlinegame mit allen Facetten spielen zu können, dessen ungeachtet geben immerhin 55 Prozent  der Spieler zwischen 5 und 32 Euro im Monat für ihr Spiel aus und auch ein Großteil der Spieler von diesen Spielen gibt zumindest einmalig einen kleinen Betrag für das Onlinegame aus um die Premium Inhalten kennenzulernen.

Der Einfluss der sozialen Netzwerke

Einst sorgte das soziale Netzwerk aus StudiVZ, MeinVZ & Co. für einen Anstieg der Onlinegames in Deutschland, doch heute ist es zum großen Teil Facebook, da die User fast alle dorthin wechselten und eben dort ein stattliches Angebot an Onlinegames geboten Wird. Und sogar in Googles noch recht jungen sozialem Netzwerk "Google+" wurden Onlinegames bereits integriert. Der Grund für die Integration ist, dass Benutzer einen großen Teil ihrer Zeit in den social Networks mit dem Zocken von Onlinegames verbringen. Somit ist der Langeweilekiller zur Trafficmaschine für die social Networks geworden. Durch die Onlinegames und die damit verbundene Spielumgebung die niemals still steht, sehen sich die Spieler nahezu gezwungen, oft nach ihrem Spiel zu sehen und die nächsten Handlungen vorzunehmen. Und in diesem Zusammenhang ist es nötig, sich in beispielsweise Google+ anzumelden.  Dass es für gewöhnlich nicht beim Spielvergnügen bleibt, sondern eben darüber hinaus die zusätzlichen Funktionen der sozialen Netzwerke genutzt werden, legt nahe, dass nicht nur Hersteller der Onlinegames davon profitieren, sondern auch die Betreiber sozialer Netzwerke.  Und an den generierten Umsätzen der Onlinegames werden die Betreiber sozialer Netzwerke zusätzlich noch beteiligt. Wie ausgeprägt diese Umsatzbeteiligungen sind, ist allerdings nicht bekanntwird allerdings geheim gehalten. Gerade auch, weil mit den jeweiligen Produzenten der Onlinegames separate Verträge getroffen werden.

Rating:

Rate the article:
Durchschnittliches Rating: 0.1 (8 votes)

Kommentare:

Keine Kommentare bisher.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abgeben zu können.

Tools

Übersetzung


Bücher / DVDs / CDs

Partner

Relevante Seiten