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TFT bezeichnet eigentlich keinen Bildschirm sondern eine Transistorbauart

Autor: Anonymous - Datum: October 26, 2011 09:00:16 AM

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TFT bezeichnet eigentlich keinen Bildschirm sondern eine Transistorbauart. Bei modernen Flachbildschirmen muss für jeden einzelnen Bildpunkt einzeln die Menge an rotem, grünem und blauem Licht eingestellt werden, mit der der Pixel leuchten soll. Dazu benötigt man als Stellelemente Transistoren. Diese elektronischen Bauteile funktionieren im Prinzip wie Ventile, mit denen man mit kleinem Krafteinsatz (Steuerstrom) eine große Menge Wasser, Gas, oder wie beim Transistor Strom regeln kann. Nun müssen diese Transistoren möglichst nahe an der Flüssigkristallschicht angebracht werden, die angesteuert werden muss, um die Menge Licht zu regulieren, die hindurch gelassen wird. Denn diese Flachbildschirme funktionieren im Prinzip wie eine Jalousie: Je nach Einstellung wird mehr oder weniger Licht von der Hintergrundbeleuchtung nach vorne durchgelassen.

Wie kommt nun aber der TFT oder ausgeschrieben Thin Film Transistor (Dünnfilmtransistor) ins Spiel? Wie gesagt müssen die Steuertransistoren möglichst nahe an die Flüssigkristallschicht heran. Dort sind herkömmliche Transistoren aber im Weg denn sie sind lichtundurchlässig und verdecken so Teile des Bildes. Hier kann der neue Transistortyp helfen: Er besteht aus lichtdurchlässigen Folien und behindert den Weg des Lichtes nur geringfügig. Erst mit dieser Ansteuerungstechnik wurde es möglich, Flachbildschirme hoher Qualität und mit verschiedensten Größen zu bauen. Die stetige Weiterentwicklung sorgte dafür, dass heute Flachbildfernseher mit Diagonalen von mehr als einem Meter für vergleichsweise erschwingliche Preise erhältlich sind. Die Technik ist so erfolgreich, dass sie in vielen Bereichen praktisch konkurrenzlos den Markt beherrscht, obwohl Alternativen durchaus existieren, jedoch meist mit schlechterem Preis-Leistungsverhältnis.

So mögen Flüssigkristalle, egal ob mit TFT oder anderer Technik, keine niedrigen Temperaturen. Je kühler das Display wird, desto schlechter reagieren die Flüssigkristalle. Unterhalb des erlaubten Betriebstemperaturbereiches kann es zur Ausbildung von Kristallen kommen, die das Display irreparabel beschädigen können. Für Displays in Außenbereichen sollten also entweder entsprechende Heizmöglichkeiten vorgesehen werden oder Displays mit ausreichend großem zulässigem Temperaturbereich ausgewählt werden.

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