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Heizen mit Holz - das sollte man beim Heizungswechsel beachten

Autor: Gerald - Datum: January 12, 2012 05:10:21 PM

Kategorie: Heim Garten Haus

Eine Holzheizung im Haus zu haben ist in den letzten Jahren erneut für viele Hausbesitzer eine echte Alternative geworden. Steigende Erdöl- und Gaspreise, eine untragbare Klimaschutzbilanz der klassischen, fossilen Brennstoffe und die Abhängigkeit seitens Lieferanten und Konzernen lassen demgegenüber das Holz erneut verstärkt in den Blickpunkt der Hausbesitzer rücken. Doch was sollte man bei einer Umstellung auf Kaminholz oder Holzpellets beachten? Eine Antwort  auf diese und andere Fragen soll in diesem Beitrag gefunden werden.

Ist der Kamin der alten Heizungsanlage weiter nutzbar?
Eine der Fragen, die man sich stellen sollte ist, ob der derzeitige Schornstein auch mit der neuen Heizungsanlage weiter genutzt werden kann. Wurde im Vorfeld mit einer reinen Erdgasheizung gefeuert, so sind diese Schornsteine häufig nicht für die heißen Emissionen von Heizungen auf Holzbasis ausgelegt und müssen wohl ausgetauscht werden. Schornsteine von Ölheizungen sind da oftmals etwas flexibler und können unter Umständen weiterhin genutzt werden. Um hier konkrete Aukünfte in Ihrem Fall zu bekommen, sollte unbedingt mit dem ansässigen Kaminfeger gesprochen werden sowie geklärt wurde welcher Heizungstyp tatsächlich eingesetzt werden soll (Kachelofen, Pelletheizung, Brennwertgeräte etc.).

Welcher Heizugstyp darfs denn werden?
Heute sind die Möglichkeiten sein Heim mit Holz zu heizen sehr breit gefächert. Um nur ein oder zwei Räume im Haus beizuheizen, bietet sich ein einfacher Kaminofen zur nachträglichen Installation an Soll zwar an einer Stelle, aber nicht im Kellerbereich geheizt werden, so bietet sich ein Kachelofen an, der neben genügend Wärme auch das gemütliche Knistern und Knacken einer Feuerstelle mit in die Wohnung bringt. Sind nur die Kellerräume für eine Heizung nutzbar, bieten sich aktuelle Heizungsanlagen auf Basis von Holzpellets, Holzvergaserkessel oder Kombigeräte zur Wärmeversorgung an. Übrigens gibt es auch  Mikro BHKWs auf Pelletbasis. So kann direkt ein Teil der häuslichen Versorgung mit Strom mitgeliefert werden.

Welche Brennstoffmengen sind nötig?
Der Raumbedarf zur Lagerung des Brennmaterials ist gegenüber Mineralöl und Gas bei Brennholz wesentlich höher. Erdgas wird ja direkt zum Brenner vom Lieferanten über Rohrleitungen angeliefert und bei Öl ist die Lagerfläche sehr kompakt. Wer sein Haus mit Scheitholz befeuern möchte benötigt Stellfläche für etwa 12-18 RM Kaminholz,soll nur ein Raum oder ein Teil des Gebäudes beheizt werden, wird im Regelfall nur etwa ein Drittel der beschriebenen Menge benötigt. Holz lagert sich am besten draußen im Garten im Unterstand auf dem Rasen oder im Schuppen nebenan. Pellets kommen entweder lose oder in Säcken und hier sollte ein Raumbedarf von etwa 3-6 Tonnen für ein Einfamilienhaus pro Saison eingeplant werden. Holzhackschnitzel werden meist in Silos eingelagert. Bei einer Heizungsanlage von etwa 20KW Leistung (2-4 Familienhaus) sollte man schätzungsweise mit 12-18 m³ Lagerfläche rechnen. Auch die Hausdämmung hat einen starken Einfluss auf den Brennstoffbedarf, sodass die hier angegebenen Werte auch nach oben und unten divergieren können.

Die Umstellung der Heizungsanlage und ihre Kosten
Last but not least stellt sich gewiss auch die Frage nach den zu erwartenden Kosten bei einer Umstellung auf regenerative Energieträger auf Holzbasis. Leider kann diese Frage nicht pauschal beantwortet werden, sondern muss äußerst individuell mit einem Fachbetrieb ihres Vertrauens durchkalkuliert werden, weil die Verhältnisse von Anlage zu Anlage viel zu verschieden sind. Die nachfolgenden Punkte sind in die Kostenaufstellung in jedem Fall mit einzurechnen:


. Welcher Brennstoff soll genutzt werden? (Scheitholz, Holzpellets, Holzhackschnitzel)
. Können Teile der bestehenden Anlage weiter genutzt werden? (z.B. Schornstein, Lagerflächen)
. Muss eine Schornsteinsanierung erfolgen?
. Welcher Teil vom Haus soll beheizt werden (voll /  teilweise / ein Zimmer)?
. Soll experimentelle oder etablierte Technik eingesetzt werden?
. Ist der Brennstoff regional leicht beziehbar? (Folgekosten)

Viel Erfolg bei der Umstellung Ihrer Heizungsanlage und etliche Jahre Freude beim Heizen mit Kaminholz!


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