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÷ko Strom: Alles nur Augenwischerei?

Autor: Rainer Hoppe - Datum: February 06, 2012 11:05:26 AM

Kategorie: Heim Garten Haus

Der Wunsch, sein Haus oder seine Wohnung mit Ųkologisch korrektem Strom zu versorgen, ist nachvollziehbar. Immer mehr Abnehmer steigern die Nachfrage nach Strom aus regenerativen Energien. Die Nachfrage nach grŁnem Strom steigt. Deutschland zeigt: Die Nachfrage nach grŁner Energie ist ungebrochen.
Doch woher soll ÷ko-Strom kommen? NatŁrlich kann der grŁne Kunde beim Stromhersteller von grŁnem Strom anrufen und ankŁndigen, dass er gleich die Heizung, den Herd oder den Computer anschalten wird, so dass der der ÷kostrom-Anbieter punktgenau regenerative Energie in das gesamte Stromnetz einspeist. Denn bekanntlich kann das Stromnetz keinen Strom speichern. Wenn Strom produziert wird, sei es auf altbewšhrte Weise oder auf† regenerativem Wege, muss diese Energie sofort konsumiert werden. Denn das Stromnetz kann keine Energie speichern, sondern nur transportieren. Kein Verbraucher wird grŁnen Strom von einem bestimmten Windkraftwerk, einer Solaranlage oder šhnlichem erhalten, sondern bezieht die Energie aus einem Energiemix, den die Energieunternehmen zur VerfŁgung stellen. Ist es also Łberhaupt sinnvoll, grŁnen Strom einzukaufen, wenn man weiŖ, dass man dennoch vielleicht Strom von Kernkraftwerken bezieht erzeugte Energie verwendet?

Die Hersteller von ÷ko-Strom verpflichten sich, auch nur Energie aus regenerativen Energien in den Pool zu speisen. Ob die Energie aus Biomasse, Windkraft oder Fotovoltaik stammt, ist Ųkologisch betrachtet nicht von Bedeutung. Der Strom-Anbieter speichert seinen Ųkologisch erzeugten Strom in den Energie-Pool, aus denen alle Stromanbehmer ihre Energie beziehen. So gesehen nutzt jeder Verbraucher genau den Anteil an Ųkologisch erzeugtem Strom, den die Anbieter in den Energie-Pool einspeisen.

Verschwindend gering ist der Anteil der grŁnen Stromabnehmer derzeit, als dass wir von einer Energiewende sprechen kŲnnten.
Immerhin verbrauchen die ÷kostrom-Kunden also weniger Strom, als zur Zeit Ųkologisch korrekt in das Stromnetz eingespeist wird.
Letztlich investieren die Energieunternehmen den Extra-Aufschlag, den sie von ihren Kunden verlangen, in Ųkologische Anlagen.
Und durch jede neue Anlage, die Ųkologischen Strom produziert, erhŲhen die Konsumenten den Anteil von grŁnem Strom im gesamten Strommix.
Auch die lokalen Stromversorger haben den Hang zu grŁnem Strom erkannt und bieten ÷koStrom-Vertršge an. Gerade hier ist es leicht, ihnen auf die Finger zu schauen. ‹berwiegend werden hier lokale Projekte von Fotovoltaik oder Windkraft unterstŁtzt. Sicherlich eine richtige Sache, aber da diese Projekte† bereits Łber SteuerzuschŁsse bezahlt werden, ist dies mit Vorsicht zu genieŖen. Wenn die ‹berschŁsse auch fŁr Investitionen verwendet werden, die nicht von Ųffentlicher Hand gefŲrdert werden, ist diese Mehrbelastung gut angelegt. Durch die Mehrheitsbeteiligung der groŖen Energieunternehmen an den kleinen lokalen Energieunternehmen ist die Beteiligung meist nicht nachvollziehbar. Doch sollte kein grŁn orientierter Kunde seine Bestimmung aus den Augen verlieren. Durch den eigenen Aufwand kann letztlich eine prozentuale Steigerung von ÷kostrom im Netz erreicht werden, so dass alle Abnehmer einen gesteigerten Anteil an ÷kostrom verwenden.

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