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Depression – die Volkskrankheit des 2.0

Autor: Jennifer Lotz - Datum: April 17, 2012 11:44:49 AM

Kategorie: Gesundheit

Unsere heutige Zeit ist von Digitalität geprägt und wird auch als das Zeitalter des Web 2.0, der Schnelllebigkeit und Unpersönlichkeit bezeichnet. Durch die Technik und das Internet vollziehen sich Veränderungen schneller, werden Informationen schneller verbreitet und müssen Arbeitnehmer und Firmen mehr Leistungen in kürzerer Zeit erbringen. Durch Digitalität eröffnen sich dem Menschen natürlich auch weitere Perspektiven hinsichtlich der Selbstverwirklichung. Menschen sind frei in ihrer beruflichen und privaten Orientierung, unterliegen jedoch meist dem Anpassungsdruck durch das Umfeld. So ist es ist nicht verwunderlich, dass in dieser Zeit psychische Leiden immer häufiger auftreten. Magersucht ist nur eine Folge des Anpassungsdrucks durch die Medien. Zu diesen Leiden zählt auch die Depression.

Die Depression gilt mit ca. vier Millionen Menschen in Deutschland als psychische Volkskrankheit Nummer Eins. Zwölf Prozent der Deutschen geben sogar an, ab und an depressiv verstimmt zu sein. Als Symptome nennen sie Abgeschlagenheit, Unlust und Melancholie. Dabei zeichnet sich eine Depression durch eine Vielzahl an Symptomen aus, die nicht ausschließlich mit einer traurigen Grundstimmung zu tun haben. Weitere Anzeichen sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Man spürt eine innere Leere, die Unlust, den Tag zu begehen. Selbst kleine Aufgaben erscheinen als unüberwindbar. Körperliche Symptome sind genauso gegeben wie Emotionale.
Wer sich in einem Zustand der Lethargie zu fühlen scheint, sollte jedoch nicht sofort den Arzt konsultieren. Zunächst muss man sich überlegen, wie lange man sich schon in diesem zustand befindet und woran dies liegen könnte. Auch ein Depressionstest kann sehr hilfreich sein, da er die verschiedenen Anzeichen einer Depression anhand von Fragen zum Alltag und zur Einstellung der Person abfragt. Natürlich kann ein Depressionstest niemals eine Diagnose stellen. Aber er ist hilfreich zu beurteilen, ob ein Mensch depressionsgefährdet ist oder nicht. Sofern der Test die Symptome erkennt, bleibt nur noch der Gang zum Hausarzt, der eine Überweisung zum Psychotherapeuten erstellt.

Die Therapiemöglichkeiten für Depressive sind vielfältig und gut. Zum einen geht man bei schwereren Fällen mit Antidepressiva und Serotonin-Wiederaufnahmehemmern gegen die Stoffwechselstörungen in den Hirnarealen vor. Dadurch wird der Gemütszustand stabilisiert und der Mensch fällt nicht so schnell in den Zustand der Unlust und Melancholie zurück. Mittels einer Psychotherapie geben die Psychologen den Patienten die Instrumente in die Hand, sich selbst zu helfen, den eigenen Gemütszustand und die Gründe für dieses Befinden zu erkennen und sich aus dieser Situation selbst herauszuhelfen. Die Psychotheraphie dauert zwar länger, hilft aber langfristig und kann einer später wiederkehrenden Depression entgegen wirken, da der Patient gelernt hat, wie er der depressiven Verstimmung entgegen wirken kann.


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