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Verschiedene Formen der Psychotherapie

Autor: Christian Neumann - Datum: April 18, 2012 11:19:45 AM

Kategorie: Gesundheit

Verschiedene Formen der Psychotherapie entwickelten sich aus verschiedenen Ausrichtungen der Psychologie. In Deutschland werden die Kosten dreier solcher Formen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dabei handelt es sich um Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse. Alle drei Formen der Psychotherapie haben eine unterschiedliche Ausrichtung, eine unterschiedliche Vorgehensweise und sind somit auch für unterschiedliche Patienten geeignet.

In der Verhaltenstherapie wird auf das „Wühlen“ in der Vergangenheit kaum Wert gelegt. Stattdessen werden die aktuellen Probleme bearbeitet. Nachweislich eignet sich eine Verhaltenstherapie sehr gut bei Angsterkrankungen. Eine empfehlenswerte Behandlungsmethode wäre die Desensibilisierung: Bei dieser wird der Klient immer intensiver mit dem Gegenstand oder der Situation der bzw. die diese Angst auslöst konfrontiert, bis er letzten Endes seine Angst überwunden hat.

Die Psychoanalyse hingegen ist die Therapieform, die am ehesten dem Eindruck entspricht, den der Durchschnittsbürger von einer Psychotherapie hat. Das Aufarbeiten der Vergangenheit ist ein zentraler Aspekt der Psychoanalyse. Der Therapeut geht davon aus, dass die Probleme des Jetzt aus Problemen, Traumata und allgemein aus Erfahrungen der Vergangenheit entstehen. Die Diplom-Psychologen, die eine Psychoanalyse anbieten haben sich in der Ausbildung selbst einer Analyse unterzogen. Um sich selbst zu ergründen und das eigene Verhalten zu verstehen und zu ändern ist eine Psychoanalyse sehr gut geeignet.

Man könnte sagen, dass die dritte erwähnte Therapieform, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, eine Art Zwischenglied zwischen den beiden anderen Psychotherapien bildet, wobei sie von der Herangehensweise an die Probleme des Klienten der Psychoanalyse eindeutig mehr ähnelt als der Verhaltenstherapie. Jedoch arbeitet die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mit offeneren Methode; zudem nimmt sich der Diplom-Psychologe nicht so sehr heraus wie in der analytischen Arbeit. Die letztendliche Durchführung einer Psychotherapie hängt aber im hohen Maße von der Einstellung und Grundhaltung des behandelnden Therapeuten ab.
Die Dauer der einzelnen Therapieformen ist sehr unterschiedlich, mit über 100 Sitzungen ist die Psychoanalyse die längste Therapieform. Dabei muss jedoch gesagt werden, dass bei der Psychoanalyse mehr als eine Sitzung pro Woche sinnvoll ist. Letzten Endes sollte jeder Klient für sich in Ruhe entscheiden, an wen er sich wenden möchte und welche Therapieform für ihn sinnvoll ist.

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